Marvin : www.lerncoach-nlp.de - Dr. Franz Karig
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Marvins Mutter berichtet:

Als Marvin in die 4. Klasse ging, hatte er schon länger Probleme mit der Rechtschreibung, nicht jedoch mit dem Rechnen. Beim Schreiben fehlten oft Endungen, neue Wörter schrieb er fehlerhaft und bei der Handschrift fehlten mitunter die Punkte/Striche bei i, ä, ö. Die Diktatnoten schwankten stark zwischen 2-3 und 4-5.

Schriftbild und Heftführung wirkten unordentlich – er war im allgemeinen nicht besonders ordnungsliebend. Auch das Lesen fiel ihm nicht leicht.

Marvin besuchte einmal in der Woche den schulinternen LRS-Förderunterricht. Er wollte gerne auf die Realschule wechseln. Dagegen sprachen jedoch die schlechten Diktatnoten. Auf Anraten unserer Hausärztin wollten wir es mit einem modernen LernCoaching versuchen. Marvin war auch bereit dazu.

In den ersten Stunden (jeweils eine pro Woche) lernte er die Wörter ‚abzufotografieren’ und visuell zu speichern – so gut, dass er die auf diese neue Art behandelten Wörter fehlerfrei schreiben konnte. Für sein nächstes Diktat bekam er eine 1-2, ein guter Erfolg! Auffallend war auch die Verbesserung des Schriftbildes (obwohl das im LernCoaching garnicht trainiert worden war),  es wirkte viel besser strukturiert. Alles lief gut.

Nun meinte Marvin, das reichte ihm, und hörte auf, die ‚Lernwörter’ selbstständig und ohne Murren zu bearbeiten. Für mich wirkte sich das Auffordern und Antreiben sehr anstrengend und belastend aus, da ich selbst mich nicht gut von seinen „Schulsachen“ raushalten konnte. So gab es immer wieder neue Konflikte. Schließlich nahm ich das Angebot des LernCoaches an, ohne Marvin mal was für mich zu tun: Ich ließ mich eine Stunde lang als Mutter ‚coachen’. Dabei wurde mir klar, welche Erleichterung es für mich sei, Marvin selbstständig arbeiten zu lassen. Schließlich ist es seine Leistung, die er in der Schule ohne meine Unterstützung erbringen muss. Ich konnte nun meinen Sohn in einem anderen Licht sehen: Sein Sträuben und Murren waren Zeichen dafür, dass er selbst es ohne mein Antreiben schaffen möchte.

Tatsächlich klappte das Lernen daheim viel besser, sobald ich mich mehr 'raushielt'. Marvin wandte jeden Tag etwa zehn Minuten lang die neue Methode auf seine ‚Lernwörter’ an. Die LernCoach-Stunden fanden jetzt im Abstand von vier Wochen statt, schon mal eine Anerkennung für seine neuen Fähigkeiten. Ein Diktat, bei dem er von 73 Wörtern 67 richtig geschrieben hatte, war der Lohn seiner Mühen. Zudem standen in seinem Zeugnis lauter gute Dinge: Für ‚Schrift und Gestalten’ verbesserte er sich von 3 auf 2, in ‚Deutsch’ bekam er eine ‚gute 3’. Und zu guter Letzt fand die Förderlehrerin mit einem LRS-Test heraus, dass er im Förderunterricht nichts mehr zu suchen hatte – die zusätzliche freie Stunde am Nachmittag freute ihn sehr! Das alles verschafft ihm viel mehr freie Zeit, in der er sich nun mit seinen Freunden trifft.

Marvin hat für sich herausgefunden, dass die zehn Minuten jeden Tag, in denen er mit der neuen Methode die Lernwörter übt, sehr gut taugen, um in Diktaten dafür bessere Noten zu haben. Das sei eine echte Belohnung für ihn, vor allem, dass er in einem Übungsdiktat kürzlich besonders gut abgeschnitten hat im Vergleich zu vielen seiner Mitschüler! Das hat ihm nochmals besonders gut getan.

Wir beide sind sehr dankbar für die sehr kompakte und nützliche Hilfe durch das LernCoaching!

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